Nebenjob Statist oder Komparse – echte Jobs am Filmset

Nebenjob als Statist oder Komparse

Nebenjob: Teil 18

Als Statist oder Komparse bist du Teil einer Welt, die viele nur von der Leinwand kennen. Du machst Szenen lebendig, ohne im Mittelpunkt zu stehen. Ob im Café, auf dem Marktplatz oder bei einer Menschenmenge – du trägst entscheidend dazu bei, dass Bilder authentisch wirken. Statisten agieren oft unspezifisch im Hintergrund, während Komparsen manchmal kleine Regieanweisungen umsetzen, etwa einen Einkauf erledigen oder eine Szene aktiv gestalten. Heute verschwimmen diese Rollen oft, beide sorgen für Atmosphäre und Realismus.

Für viele ist der Nebenjob eine Möglichkeit, Filmsets aus der Nähe zu erleben und Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen. Gleichzeitig ist er ein echter Job, der Pünktlichkeit, Disziplin und die Fähigkeit erfordert, Anweisungen genau zu befolgen. Du wirst morgens eingewiesen, wartest auf Szenenaufbau und wirst genau zum richtigen Zeitpunkt ins Bild gesetzt. Das bedeutet häufig lange Wartezeiten, viel Stehen und geduldiges Ausharren zwischen den Aufnahmen.

Eine Schauspielausbildung ist nicht nötig. Stattdessen zählen Geduld, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Produktionen planen oft kurzfristig, und unterschiedliche Produktionen suchen unterschiedliche Typen – von ganz normalen Alltagsgesichtern bis zu speziellen Charakteren. Ob du nur gelegentlich oder regelmäßig am Set bist, der Nebenjob als Statist oder Komparse bietet sowohl Einkommen als auch wertvolle Erfahrungen in der Film- und TV-Branche.

Aufgaben als Statist oder Komparse

Deine Hauptaufgabe ist, Szenen lebendig wirken zu lassen. Du bewegst dich nach Anweisung, hältst Pausen zwischen den Szenen ein und reagierst auf Regieanweisungen. Dazu gehört das Platzieren am Set, kleine Aktionen wie Telefonieren, Lesen oder Einkaufen und ggf. das Tragen von Requisiten. Bei größeren Produktionen kann es auch sein, dass du in Massenaufnahmen mitwirkst, z. B. bei Festival-, Markt- oder Straßenszenen.

Darüber hinaus unterstützt du das Produktionsteam, indem du während der Szenenaufnahmen ruhig bleibst, Kamera- und Lichtanweisungen beachtest und dich an Sicherheits- sowie Drehregeln hältst. Gerade als Komparse können auch wiederholte Bewegungen nötig sein, um verschiedene Kameraeinstellungen abzudecken.

Statisten stehen meist im Hintergrund. Sie laufen durch Straßen, sitzen im Café oder warten scheinbar beiläufig beim Arzt. Vielleicht telefonieren sie im Park oder schauen sich im Museum um. Dabei agieren sie ruhig und unauffällig – ohne direkten Kontakt zu den Hauptdarstellern. Dennoch ist volle Konzentration gefragt. Denn jede Szene muss stimmig wirken.

Komparsen hingegen haben oft klar definierte Rollen. Sie bewegen sich im Vordergrund, interagieren mit Requisiten oder übernehmen kleine Aufgaben. Du gibst einem Schauspieler eine Einkaufstasche, zapfst als Barkeeper ein Bier oder verkaufst im Laden eine Zeitung. In manchen Fällen darfst du sogar einen Satz sagen. Dann wirst du zum Kleindarsteller – inklusive höherer Gage.

Verdienst und Arbeitszeiten

Der Verdienst liegt meist zwischen 12 und 15 € pro Stunde, kann bei erfahrenen Komparsen oder Spezialrollen höher sein. Oft werden Tagespauschalen oder Honorare für mehrere Stunden gezahlt. Nacht- oder Wochenendschichten sind möglich, vor allem bei Serienaufnahmen oder Dreharbeiten im Außenbereich.

Die Arbeitszeiten variieren stark: Manchmal sind es nur wenige Stunden am Tag, manchmal ganze Drehtage. Geduld ist wichtig, da zwischen den Szenen lange Wartezeiten entstehen können. Für die Abrechnung gelten häufig kurzfristige Verträge, sodass die Buchung flexibel, aber auf Produktionszeiten fixiert ist.

Wo findest du einen Job

Große Casting-Portale wie „StagePool“ oder „Komparsen.de“ helfen. Denn dort findest du täglich neue, passende Ausschreibungen. Zudem kannst du dich dort direkt auf Rollen bewerben. Ebenso posten viele Agenturen ihre Gesuche bei Instagram. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also auf jeden Fall.

Einige TV-Sender wie ARD oder RTL suchen ebenfalls Statisten. Denn viele haben eigene Seiten mit aktuellen Ausschreibungen. Hier kannst du dich direkt bei der Produktion melden. Besonders für regelmäßige Sendungen gibt es dort Bedarf. Manchmal wirst du sogar als festes Gesicht aufgenommen.

Wichtig: Auch ohne Wohnort in einer Filmstadt hast du Chancen. Denn viele Produktionen suchen überregional nach Komparsen. Wenn du flexibel bist, bekommst du oft Reisekosten erstattet. So kannst du bundesweit an spannenden Projekten teilnehmen. Außerdem lernst du dabei neue Orte und Menschen kennen.

Voraussetzungen und Anforderungen

Damit du als Statist oder Komparse erfolgreich bist, solltest du folgende Punkte beachten:

  • Pünktlichkeit: Termine am Set sind strikt einzuhalten.

  • Geduld: Wartezeiten zwischen Szenen können Stunden dauern.

  • Flexibilität: Drehpläne ändern sich oft kurzfristig.

  • Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Regie, Crew und anderen Statisten zusammen.

  • Körperliche Belastbarkeit: Stehen, Gehen und gelegentlich Tragen von Requisiten.

  • Kommunikationsfähigkeit: Klare Rückmeldung bei Regieanweisungen.

Diese Voraussetzungen sorgen dafür, dass du zuverlässig am Set bist und problemlos in unterschiedliche Produktionen integriert wirst.

Für wen ist der Job als Statist oder Komparse geeignet?

Der Job eignet sich für:

  • Menschen, die Filmsets hautnah erleben wollen.

  • Nebenjob-Suchende, die kurzfristige Einsätze nutzen möchten.

  • Kreative, die erste Erfahrungen im Film- und TV-Bereich sammeln wollen.

  • Studenten, Berufstätige oder Quereinsteiger, die Interesse an Medienproduktion haben.

Weniger geeignet ist der Job für Personen, die stundenlanges Stehen oder monotone Abläufe nicht aushalten. Wer Wert auf regelmäßige Arbeitszeiten oder hohe Planungssicherheit legt, sollte andere Nebenjobs prüfen.

Fazit: Lohnt sich der Nebenjob als Statist oder Komparse?

Der Nebenjob bietet einzigartige Einblicke hinter die Kulissen, Erfahrungen am Set und ein zusätzliches Einkommen. Die Vergütung ist moderat, die Erfahrung jedoch wertvoll für jeden, der Film- oder TV-Produktionen hautnah erleben möchte. Mit Geduld, Pünktlichkeit und Flexibilität kann der Job sowohl einmalige Erlebnisse als auch regelmäßige Einsätze ermöglichen – ideal für alle, die neugierig auf die Filmwelt sind und praktische Erfahrungen sammeln möchten.

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Meine Quellen zum Beitrag: nebenverdienst.net und nebenjob.de, sowie andere

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