MAR Ratio für sichere Altersvorsorge

InhaltsverzeichnisToggle Table of Content
Mit der MAR Ratio langfristig bessere Investments finden

Was ist die MAR Ratio und wie sie funktioniert

Was misst die MAR Ratio wirklich? Die MAR Ratio ist eine Kennzahl aus dem Risikomanagement. Sie setzt die jährliche Rendite ins Verhältnis zum maximalen Drawdown. Damit zeigt die MAR Ratio, wie effizient ein Investment arbeitet.

Als Erstes brauchst du zwei Werte. Du benötigst die CAGR. Außerdem brauchst du den maximalen Drawdown. Die CAGR ist die durchschnittliche Jahresrendite. Der Drawdown ist der größte Verlust vom Hoch zum Tief. Deshalb misst die MAR Ratio nicht Schwankung, sondern echten Schmerz.

Beispielsweise steigt ein Asset um zehn Prozent pro Jahr. Gleichzeitig lag der schlimmste Absturz bei zwanzig Prozent. Somit ergibt sich eine MAR Ratio von 0,5. Das bedeutet: Für jede Einheit Risiko erhältst du eine halbe Einheit Rendite.

Im Gegensatz dazu wirkt reine Rendite oft beeindruckend. Jedoch verschweigt sie tiefe Abstürze. Genau hier wird die MAR Ratio entscheidend. Denn hohe Drawdowns zerstören Zinseszinseffekt. In der Folge braucht das Kapital Jahre zur Erholung.

Besonders bei Bitcoin sieht man das deutlich. Der Kurs steigt stark. Gleichzeitig fallen Drawdowns oft über fünfzig Prozent aus. Daher wirkt die MAR Ratio bei spekulativen Assets meist schwach. Beim MSCI World hingegen bleiben Drawdowns moderater. Gold wiederum zeigt andere Muster.

Abschließend lässt sich sagen: Die MAR Ratio zeigt nicht, wer am schnellsten wächst. Sie zeigt, wer langfristig überlebt. Genau deshalb ist die MAR Ratio für Altersvorsorge zentral.

MAR Ratio berechnen: Praxis mit Beispielen

Die MAR Ratio ist einfach aufgebaut. Du teilst die CAGR durch den maximalen Drawdown. Mehr steckt nicht dahinter. Genau deshalb ist die MAR Ratio so stark.

Als Erstes bestimmst du die CAGR. Angenommen, ein Asset steigt fünf Jahre lang im Schnitt um acht Prozent pro Jahr. Danach ermittelst du den maximalen Drawdown. Dieser lag zum Beispiel bei minus vierzig Prozent. Somit rechnest du acht geteilt durch vierzig. Das Ergebnis ist 0,20. Die MAR Ratio beträgt also 0,20.

Zum Vergleich nehme ich drei typische Profile:

  • Bitcoin: hohe CAGR, aber Drawdowns von 60–80 %.

  • MSCI World: solide CAGR, Drawdowns meist 30–50 %.

  • Gold: moderate CAGR, Drawdowns oft unter 30 %.

Daraus ergibt sich meist folgendes Bild: Bitcoin wirkt spektakulär, jedoch fällt die MAR Ratio oft niedrig aus. Der MSCI World erreicht häufig bessere Werte. Gold liegt je nach Zeitraum ebenfalls stabil.

Entscheidend ist daher nicht die höchste Rendite. Entscheidend ist, wie effizient Rendite im Verhältnis zum Absturz entsteht. Genau das misst die MAR Ratio.

Im Anschluss kannst du diese Rechnung selbst durchführen. Du brauchst nur historische Kurse und ein Hoch-Tief-Diagramm. Abschließend erkennst du sofort, welches Asset langfristig robust ist.

Warum die Drawdown Ratio für dich wichtig ist

Zunächst spreche ich Klartext: Drawdowns entscheiden über deinen Anlageerfolg. Die Drawdown Ratio, also die MAR Ratio, macht genau diesen Punkt messbar. Denn Verluste sind nicht nur Zahlen. Verluste sind Zeit.

Als Erstes musst du verstehen, was ein Drawdown bewirkt. Fällt dein Depot um fünfzig Prozent, brauchst du danach hundert Prozent Gewinn. Daher zerstören tiefe Drawdowns deinen Zinseszinseffekt. Gleichzeitig sinkt deine Disziplin. Viele verkaufen im Tief.

Genau deshalb ist die Drawdown Ratio so wichtig. Sie zeigt dir, ob Rendite stabil verdient wurde. Oder ob sie nur durch extreme Risiken entstand. Besonders bei Bitcoin sieht man massive Einbrüche. Beim MSCI World waren Krisen zwar stark, jedoch historisch begrenzt. Gold wiederum zeigte oft flachere Verluste, allerdings auch geringere Wachstumsphasen.

Im Gegensatz zur Volatilität misst die Drawdown Ratio echten Schaden. Volatilität schwankt täglich. Drawdown trifft dein Vermögen direkt. Deshalb ist die MAR Ratio für langfristige Anleger zentral.

Meiner Einschätzung nach unterschätzen viele genau diesen Punkt. Sie schauen auf Rendite. Sie ignorieren Tiefe und Dauer von Verlusten. Genau hier schafft die Drawdown Ratio Klarheit.

Abschließend ergibt sich ein einfaches Prinzip: Je höher die MAR Ratio, desto robuster dein Investment. Genau das willst du für deine Altersvorsorge.

Andere Kennzahlen im Vergleich zur MAR Ratio

Zunächst ordne ich die MAR Ratio im Kontext anderer Kennzahlen ein. Denn die MAR Ratio steht nicht allein. Gleichzeitig gibt es Sharpe Ratio, Sortino Ratio und die reine Volatilität. Dennoch zeigen diese Werte oft nur einen Teil der Wahrheit.

Als Erstes die Sharpe Ratio. Sie misst Rendite pro Einheit Schwankung. Allerdings bestraft sie jede Volatilität. Gute Kursanstiege zählen also ebenfalls als Risiko. Deshalb wirkt Bitcoin oft schlechter oder besser, je nach Phase. Für langfristige Anleger ist das nur bedingt hilfreich.

Danach kommt die Sortino Ratio. Sie betrachtet nur negative Schwankung. Das ist besser. Dennoch ignoriert sie die Tiefe eines einzelnen Crashs. Ein kurzer, aber tiefer Absturz kann unterschätzt werden. Genau hier ist die MAR Ratio überlegen.

Zusätzlich wird oft die reine Volatilität genannt. Doch Volatilität misst Bewegung, nicht Schaden. Ein Asset kann stark schwanken und trotzdem keinen großen Drawdown haben. Daher ist Volatilität allein kein zuverlässiger Maßstab.

Im Vergleich dazu fokussiert die MAR Ratio auf den maximalen Verlust. Das ist entscheidend für Vermögensschutz. Besonders bei Altersvorsorge zählt Kapitalerhalt vor Renditespitzen.

Abschließend zeigt sich: Sharpe und Sortino sind nützlich. Dennoch liefert die MAR Ratio die klarste Aussage für langfristige Stabilität. Genau deshalb nutze ich sie bevorzugt im Vergleich von Bitcoin, Gold und MSCI World.

Wie du die MAR Ratio in deiner Altersvorsorge nutzt

Zunächst solltest du verstehen, dass die MAR Ratio nicht nur eine Zahl ist. Sie ist ein Werkzeug für dein langfristiges Vermögenswachstum. Mit ihr erkennst du sofort, welche Assets stabil arbeiten und welche stark schwanken.

Als Erstes solltest du deine Anlagestrategie prüfen. Teile dein Portfolio in Kern-Assets und Beimischungen auf. Kern-Assets sind breit gestreute Fonds wie der MSCI World. Beimischungen können Gold oder andere defensive Werte sein. Bitcoin ist spekulativ, daher nur als kleiner Anteil sinnvoll.

Im Anschluss berechnest du für jedes Asset die MAR Ratio. Nutze historische Daten, zum Beispiel die letzten fünf oder zehn Jahre. Vergleiche die Ergebnisse. Assets mit hoher MAR Ratio sind effizienter, weil sie Rendite liefern, ohne zu hohe Drawdowns zu erzeugen.

Darüber hinaus kannst du die MAR Ratio für die Gewichtung nutzen. Assets mit hoher MAR Ratio erhalten größere Anteile, risikoreiche Assets kleinere. Dadurch optimierst du Rendite pro Risiko. Zudem behältst du die Übersicht, falls Marktstress auftritt.

Zusätzlich empfehle ich, die MAR Ratio regelmäßig zu überprüfen. Märkte ändern sich. Neue Drawdowns entstehen. Einmal jährlich kontrolliert, bleibt dein Portfolio robust. Gleichzeitig siehst du früh, wenn ein Asset zu riskant wird.

Abschließend lässt sich sagen: Mit der MAR Ratio planst du Altersvorsorge realistisch. Du kombinierst Wachstum und Sicherheit. So verhinderst du, dass ein einzelner Crash dein Vermögen zerstört. Genau das ist das Ziel jeder langfristigen Strategie.

Fazit: MAR Ratio als Schlüssel für langfristige Anlage

Abschließend lässt sich sagen: Die MAR Ratio ist die Kennzahl, die Risiko und Rendite realistisch verbindet. Sie zeigt, welche Assets langfristig stabil wachsen. Gleichzeitig deckt sie auf, welche Investments hohe Drawdowns verursachen.

Für deine Altersvorsorge bedeutet das: Du erkennst sofort, welche Kombination aus Bitcoin, Gold und MSCI World effizient arbeitet. So kannst du Rendite und Sicherheit optimal balancieren. Assets mit hoher MAR Ratio verdienen größere Gewichtung, risikoreiche kleinere.

Darüber hinaus liefert die MAR Ratio einen klaren Blick auf die Realität der Märkte. Sie ersetzt vage Annahmen über Rendite oder Volatilität. Stattdessen planst du dein Vermögen fundiert und stressfrei.

Kurz gesagt: Wer die MAR Ratio nutzt, trifft smartere Entscheidungen. Sie hilft, Kapital zu schützen, Zinseszinseffekt zu sichern und langfristig ein robustes Portfolio aufzubauen. Damit ist sie ein unverzichtbares Werkzeug für jeden, der solide Altersvorsorge betreiben möchte.

Mehr vom Kapitalfuchs – vielseitig, echt und persönlich

Du willst zusätzlich noch mehr wissen? Dann stöbere im Anschluss auf meinem Blog. Entdecke nebenbei deine Fuchs‑Welten – klick dich dabei durch die Bereiche und finde genau das, was dich speziell weiterbringt!

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert