Über mich – Der Investor

Finanzielle Unabhängigkeit entstand bei mir nicht über Nacht. Sie entwickelte sich durch Arbeit, Investitionen, Fehler, Erfahrungen und viele kleine Entscheidungen. Auf dieser Seite erfährst du, wie Immobilien, Nebeneinkünfte, Vermögensaufbau und finanzielle Bildung meinen Weg geprägt haben.

👉 Mehr über meinen persönlichen Lebensweg erfährst du unter Mein Weg

👉 Warum daraus Kapitalfuchs entstanden ist, erfährst du unter Kapitalfuchs

Kapitalfuchs - Strategien zur finanziellen Freiheit durch Erfahrung für Jedermann


Meine ersten Einnahmen

Meine ersten Einnahmen verdiente ich als Ministrant. Später trug ich Prospekte für eine Bäckerei aus. Mein Lohn Kuchen der übrig blieb. Später ergab sich die Chance das Gemeindeblatt zu verteilen oder half Bekannten meiner Oma im Haushalt. Für andere waren das kleine Beträge. Für mich bedeuteten sie bereits Freiheit. Zum ersten Mal verstand ich, dass eigener Einsatz direkte Auswirkungen haben kann. Das Geld kam alles sofort auf das Sparbuch.

Vermögensaufbau mit Immobilien

Meine erste Immobilie – Die Doppelhaushälfte

Immobilien begleiten mich bewusst spätestens seit ich 26 Jahre alt bin. Anfang der 2000er war der DotCom-Crash sehr präsent. Daher hatte ich keinerlei Gedanken an Investitionen in Wertpapiere und Börse. Allerdings hatte ich bereits ein Vermögen angehäuft das irgendwie investiert werden wollte. Demnach kaufte ich mir eine Doppelhaushälfte. Ich zog mit meiner Partnerin ein. Auf anraten meiner damaligen Steuerberaterin wurde sie auch zu meiner ersten Mietern. Letztendlich teilten wir uns mehr oder weniger die Nebenkosten. Allerdings konnte ich den Kauf bereits steuerlich geltend machen und somit einen Gewinn mit Immobilien erzielen. Das Problem waren irgendwie die Nachbarn. Ein Ehepaar in den 40ern. Der Neid auf ihren jungen Nachbar war unverkennbar. Nachbarschafts-Terror hatte Einzug gehalten. Ich stand vor der Wahl mich auf einen langjährigen Nachbarschaftskrieg einzulassen oder die Immobilie wieder zu verkaufen. Ich konnte die Immobilie 2 Jahre später auch wieder verkaufen. Der Verkauf war nicht auf Gewinn ausgerichtet. Wir wollten nur noch weg. Unter dem Strich war es ein Nullsummenspiel was die Finanzen betraf. Allerdings die Erfahrung für uns persönlich, dass drei eigene Wände nun mal eine zu wenig sind und für uns dauerhaft nur ein Einfamilienhaus in Frage kommen sollte war gewonnen. Wir zogen dann auch zunächst vorübergehend in eine Wohnung eines Bekannten zu einem günstigen Mietzins.

Das Einfamilienhaus

Während wir in der Wohnung wohnten suchten wir nach einer langfristigen Lösung. Es war für uns klar, dass es in der Wohnung nach den Erfahrungen mit der Doppelhaushälfte auch nur eine Übergangslösung sein kann. Die Alternativen waren selbst ein Eigenheim zu bauen oder eine Bestandsimmobilie zu kaufen.

Heute leben wir seit rund 15 Jahren im eigenen Haus mit Einliegerwohnung, die aktuell an Verwandte vermietet ist. Auf dem Dach befindet sich seit 2012 eine Photovoltaikanlage, die langfristig stabile Einnahmen generiert. Dazu kommen kleinere, bewusst gewählte Bausteine wie Stellplätze auf einem ehemaligen Grundstück, das ich ursprünglich aus der Landwirtschaft übernommen habe.
Dieses Grundstück habe ich über Jahre hinweg unterschiedlich genutzt. Zunächst war es vollständig verpachtet, was sich in der Praxis jedoch als wenig stabil erwiesen hat. Die Erfahrungen waren negativ, weshalb ich das Modell verändert habe. Heute nutze ich es als Stellplatzfläche für Wohnwagen und Wohnmobile. Statt eines einzelnen Pächters setze ich bewusst auf viele kleine Nutzer, um Klumpenrisiken zu vermeiden und Stabilität zu erhöhen.
Parallel dazu habe ich drei weitere Grundstücke erworben, die langfristig verpachtet sind. Auch hier steht nicht maximale Rendite im Vordergrund, sondern Planbarkeit und ein robustes System aus mehreren Einkommensquellen. Die Einnahmen sind solide und ergänzen sich mit anderen Bereichen meines Vermögensaufbaus.
Ich habe bewusst darauf verzichtet, größere und komplexere Projekte umzusetzen, etwa den Bau einer Halle. Zwar wären potenziell höhere Erträge möglich gewesen, gleichzeitig hätte sich das Risiko deutlich erhöht. Stattdessen setze ich auf einfache, verständliche Strukturen, die unabhängig von einzelnen Mietern funktionieren.
Für mich ist Immobilienbesitz kein Experiment und kein kurzfristiges Renditethema, sondern ein stabiles Fundament. Ein Baustein, der mir finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht und gleichzeitig Sicherheit schafft. Entscheidend ist dabei nicht die Größe einzelner Projekte, sondern die Gesamtheit eines Systems, das langfristig funktioniert.

Familie, Freiheit und Lebensqualität

Meine Familie ist einer der wichtigsten Anker in meinem Leben. Viele Entscheidungen, die ich heute treffe, haben ihren Ursprung im Wunsch, Zeit und Raum für die Menschen zu haben, die mir wirklich wichtig sind. Freiheit bedeutet für mich deshalb nicht Tempo oder Erlebnis, sondern vor allem Ruhe, Zeit und die Möglichkeit, im entscheidenden Moment da zu sein.
Meine Kindheit hat mir früh gezeigt, wie stark finanzielle Rahmenbedingungen den Alltag bestimmen. Fehlende Rücklagen erzeugen Druck, Stabilität schafft dagegen Gelassenheit. Diese Erfahrung hat auch meinen Blick auf die eigene Familie geprägt. Ich wollte bewusst ein Umfeld schaffen, in dem Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein selbstverständlich sind. Mein Sohn übernimmt heute bereits kleine Aufgaben im Alltag, nicht aus Pflicht, sondern weil er versteht, dass Verantwortung dazugehört.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass Karriere oder Status nie die eigentlichen Ziele waren. Entscheidend war immer ein Leben, das funktioniert, ohne zu überfordern. Ein Leben, das körperlich und mental stabil bleibt und echte Wahlfreiheit ermöglicht.
Zwischen den Polen von Schwaben und dem Meer spiegelt sich für mich ein Stück Lebensgefühl wider. Auf der einen Seite Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und Heimat. Auf der anderen Seite Weite, Ruhe und Perspektivwechsel. Freiheit bedeutet für mich, diese Gegensätze nicht auflösen zu müssen, sondern beide Seiten leben zu können.
Finanzielle Unabhängigkeit ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug. Sie schafft den Rahmen, Entscheidungen ohne äußeren Druck zu treffen und den eigenen Weg bewusst zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Familie – alles andere ordnet sich diesem Kern unter.

Das Hobby, das Geld verdient

Musik begleitet mich seit meiner Kindheit. Der Einstieg erfolgte über den örtlichen Musikverein, in dem ich Schlagzeug gelernt habe. Schon früh war es mehr als nur ein Zeitvertreib. Es war ein Ausgleich zum Alltag und ein Raum, in dem ich abschalten konnte.
Mit der Zeit wurde aus dem Hobby ein kleiner Nebenberuf. Ich spielte auf Festen, in Hallen und bei Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Daraus entstanden nicht nur Auftritte, sondern auch Begegnungen, Erfahrungen und ein zusätzliches Einkommen, das sich gut in mein Leben integrieren ließ.
Musik war für mich nie ein klassischer Karriereweg. Vielmehr war es die Kombination aus Leidenschaft und Ausgleich. Etwas zu tun, das Freude macht und gleichzeitig einen finanziellen Beitrag leistet, war für mich immer ein besonderer Wert.
Während der Corona-Zeit wurde dieser Bereich vollständig unterbrochen. Keine Auftritte, keine Proben, keine Veranstaltungen. Erst in dieser Phase wurde mir bewusst, wie sehr Musik nicht nur Freizeitgestaltung, sondern ein fester Bestandteil meines Lebens ist.
Heute ist Musik kein Hauptfokus mehr, aber sie bleibt ein wichtiger Teil. Nicht als Verpflichtung, sondern als bewusste Entscheidung. Sie schafft Balance, insbesondere neben einem beruflich fordernden Alltag.
Was bleibt, ist die einfache Erkenntnis: Ein Hobby muss nicht nur Kosten verursachen. Es kann sich entwickeln, wachsen und im besten Fall sogar einen eigenen wirtschaftlichen Beitrag leisten, ohne seinen eigentlichen Charakter zu verlieren.

Fehler und finanzielle Unabhängigkeit

Fehler gehören zu meinem Weg dazu, genauso wie Erfolge. Viele Entscheidungen, die im Moment falsch oder unglücklich wirkten, haben sich später als wichtige Lernschritte herausgestellt. Gerade Umwege und Rückschläge haben oft mehr verändert als die einfachen Phasen.
Ein zentraler Punkt war der späte Einstieg ins Investieren. Rückblickend hätte ich früher beginnen können, vielleicht sogar sollen. Gleichzeitig hat genau dieser späte Start dazu geführt, dass ich mich intensiv mit Geld, Vermögensaufbau und Risiken auseinandersetzen musste. Dieses Wissen ist nicht theoretisch entstanden, sondern aus eigener Erfahrung.
Auch in anderen Lebensphasen habe ich vieles ausprobiert und nicht immer die besten Entscheidungen getroffen. Einige Fehlinvestitionen gehören genauso dazu wie gute Entwicklungen. Entscheidend war für mich weniger der einzelne Fehler, sondern die Fähigkeit, daraus Konsequenzen zu ziehen und den eigenen Weg anzupassen.
Mit der Zeit hat sich der Blick auf diese Erfahrungen verändert. Was früher als Rückschritt erschien, ist heute Teil eines stabileren Verständnisses von Entscheidungen und Verantwortung. Daraus ist auch eine gewisse Gelassenheit entstanden.
Ein wichtiger Wendepunkt war das Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit. Dabei ging es nicht um einen plötzlichen Moment, sondern um einen Prozess. Irgendwann wurde klar, dass Arbeit keine zwingende wirtschaftliche Notwendigkeit mehr ist. Entscheidungen mussten nicht mehr aus Druck heraus getroffen werden.
Genau daraus entstand ein neues Gefühl von Freiheit. Nicht als Ziel, sondern als Zustand im Alltag. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet seitdem vor allem eines: die Möglichkeit, den eigenen Weg bewusst zu gestalten, ohne ständig von äußeren Zwängen abhängig zu sein.

…Das war noch nicht das Ende. Hier bau ich derzeit weiter auf. Sei gespannt und schau gerne mal wieder rein.


Beliebte Beiträge aus dem Archiv


Weitere Themen, die deinen finanziellen Weg unterstützen


Ich arbeite faktenbasiert und nutze für meine Inhalte vor allem Daten der Bundesbank, des Statistischen Bundesamts, der BaFin, der OECD und ausgewählte wissenschaftliche Institute wie DIW oder ifo. Für ETF‑Themen greife ich zusätzlich auf JustETF und Morningstar zurück.