Stellplatz-Erfahrungen: Mein erfolgreicher Weg als Vermieter

Vermieterpfandrecht bei Mietrückständen clever nutzen

Meine Stellplatz-Erfahrungen begannen nicht mit einem ausgeklügelten Vermietungskonzept. Im Gegenteil: Ich musste erst einige Fehler machen. Dabei lernte ich schnell, dass viel Platz nicht automatisch viel Geld bedeutet.

Heute vermiete ich hingegen mehrere Stellplätze auf unserem Grundstück. Das funktioniert dann auch deutlich entspannter als früher. Der Weg dorthin war allerdings nicht immer einfach. Einige Mieter sorgten dabei für Ärger, andere hielten Vereinbarungen nicht ein. Manche verschwanden sogar über Nacht.

Meine Erfahrungen haben deshalb mein Vermietungsmodell grundlegend verändert. Ich vermiete heute anders als noch vor einigen Jahren. Dabei geht es nicht nur um die erzielbare Miete. Auch Kontrolle, Aufwand und das Risiko spielen dabei schon auch eine wichtige Rolle.

Für Schnellleser – die wichtigsten Punkte zu meinen Stellplatz-Erfahrungen

  • Meine ersten Mieter sorgten für erhebliche Probleme.
  • Große Mietflächen erwiesen sich als besonders riskant.
  • Mit einzelnen Stellplätzen konnte ich Risiken besser verteilen.
  • Heute achte ich stärker auf Mieter und klare Vereinbarungen.
Stellplatz-Erfahrungen

Warum ich mit der Stellplatzvermietung begann

Meine Stellplatz-Erfahrungen begannen 2015 auf unserem alten Bauernhof. Ich hatte damals einen Teil des Grundstücks übernommen. Dazu gehörten befestigte Flächen und einige Nebengebäude. Allerdings wollte das Gelände natürlich auch gepflegt werden. Schließlich wollte ich keine verwahrloste Fläche direkt am Haus haben. Also überlegte ich, was ich mit dem Platz anfangen konnte.

Kurz darauf kamen einige Bekannte eines historischen Vereins aus dem Ort auf mich zu. Sie suchten dringend eine neue Fläche. Ihren bisherigen Standort mussten sie wegen einer Eigenbedarfskündigung verlassen. Die Leute kannte ich bereits. Außerdem war der Verein schon lange im Ort aktiv. Entsprechend hatte ich zunächst wenig Bedenken.

Die Idee gefiel mir sogar. Die Männer wollten auf meiner Fläche ein kleines Westerndorf aufbauen. Ich hatte dabei eher Bilder von Lagerfeuern und einem gemütlichen Vereinsleben im Kopf. Schließlich wollte ich nicht einfach nur Fläche vermieten. Ich stellte mir ein unkompliziertes Miteinander vor. Rückblickend waren diese Vorstellungen allerdings ziemlich naiv. Denn meine ersten Stellplatz-Erfahrungen sollten schon bald eine ganz andere Richtung nehmen.

Meine ersten Stellplatz-Erfahrungen waren ernüchternd

Beim Cowboyclub dauerte es nicht lange bis zu den ersten Problemen. Absprachen wurden nicht eingehalten. Alte Gegenstände standen ungeschützt im Freien und Gebäude wurden ohne meine Zustimmung verändert. Dazu kam immer mehr Müll auf dem Grundstück. Richtig kritisch wurde es bei einem Bauplan. Eine Version hatte ich zuvor unterschrieben. Danach wurde der Plan ohne Rücksprache verändert und eingereicht. Für mich war damit eine Grenze überschritten. Das Vertrauen war weg und ich kündigte den Vertrag.

Danach versuchte ich es mit einem weiteren Großmieter. Diesmal wollten Schausteller die Fläche nutzen. Die Gespräche waren zunächst freundlich und mir wurde eine hohe Miete versprochen. Gezahlt wurde allerdings letztlich nichts. Stattdessen gab es immer neue Ausreden und Vertröstungen. Eines Nachts waren die Mieter dann einfach verschwunden. Lkw, Anhänger und Wohnwagen waren weg. Zurück blieben zwei gewaltige Müllberge mit Teilen ihrer Wohnwageneinrichtung. Auch diese Stellplatz-Erfahrung hatte ich mir anders vorgestellt.

Trotzdem gab ich nicht auf und versuchte es erneut. Ein junges Streetfood-Unternehmen wirkte zunächst seriös. Wir vereinbarten eine günstige Miete gegen die Pflege des Grundstücks. Die Miete kam zwar meistens, aber nicht immer pünktlich. Die vereinbarte Pflege blieb dagegen praktisch aus. Stattdessen kamen immer mehr Lkw, Container und andere Gegenstände dazu. Bald erinnerte die Fläche eher an einen Schrottplatz. Damit war auch dieses Kapitel beendet – und ich um eine weitere Stellplatz-Erfahrung reicher.

Was ich aus meinen ersten Stellplatz-Erfahrungen lernte

Nach diesen Erfahrungen musste ich mein Vermietungskonzept überdenken. Die Vermietung an sich war schließlich nicht das Problem. Vielmehr hatte ich einem einzelnen Mieter zu viel Raum und damit auch zu viel Einfluss gegeben. Wenn eine große Fläche an eine Person oder ein Unternehmen vermietet ist, können Probleme schnell das gesamte Grundstück betreffen.

Dabei kam mir ein Grundsatz aus der Geldanlage in den Sinn: Diversifikation. Wenn ich mein Vermögen auf verschiedene Anlagen verteile, warum sollte ich bei meiner Vermietung anders vorgehen? Also begann ich, auch mein Vermietungsrisiko aufzuteilen. Gleichzeitig wollte ich die Nutzung meiner Flächen besser kontrollieren können.

Seit 2017 teile ich deshalb die Fläche in kleinere Parzellen auf. Statt eine große Fläche komplett an einen Mieter zu vergeben, vermiete ich einzelne Stellplätze. Damit änderten sich auch meine Stellplatz-Erfahrungen deutlich. Ein schwieriger Mieter kann heute nicht mehr das gesamte Grundstück beeinflussen. Und genau diese Veränderung war für mich der entscheidende Schritt zu einem wesentlich entspannteren Vermietungsmodell.

Psychologie 2

Warum kleine Stellplätze für mich besser funktionieren

Die erste Anfrage nach der Umstellung war dagegen völlig unkompliziert. Ein Mieter suchte lediglich einen Stellplatz für seinen Wohnwagen. Dafür brauchte er gerade einmal acht Meter Länge und drei Meter Breite. Mehr Fläche war überhaupt nicht nötig. Für mich war das eine interessante Erfahrung, denn plötzlich musste ich nicht mehr ein komplettes Grundstück an einen einzigen Mieter vergeben.

Seitdem vermiete ich überwiegend kleinere Stellplätze an Besitzer von Wohnwagen, Wohnmobilen und Bootstrailern. Im Laufe der Jahre standen aber auch deutlich größere Fahrzeuge auf meinem Grundstück. Dazu gehörten unter anderem ein Lkw und ein zwölf Meter langes amerikanisches Wohnmobil. Selbst eine größere Yacht hatte zeitweise ihren Platz bei mir. Die Größe spielt für mich deshalb nur eine untergeordnete Rolle.

Viel wichtiger ist mir inzwischen, wie jemand mit meinem Grundstück und mit mir umgeht. Ich möchte keinen anonymen Parkplatz betreiben, auf dem einfach Fahrzeuge abgestellt werden. Stattdessen lege ich Wert auf klare Absprachen, einen ordentlichen Umgang und ein vernünftiges Miteinander. Genau das macht die heutige Vermietung für mich wesentlich angenehmer als meine ersten Stellplatz-Erfahrungen.

Meine heutigen Stellplatz-Erfahrungen mit Mietern

Die meisten meiner heutigen Mieter sind Privatpersonen. Viele bleiben über längere Zeit und die Vermietung läuft völlig unkompliziert. Die Miete kommt zuverlässig und die vereinbarten Regeln werden eingehalten. Mit manchen ergeben sich über die Jahre sogar persönliche Gespräche. Genau dieses Verhältnis hatte ich mir ursprünglich von meiner Vermietung gewünscht.

Ganz ohne Probleme geht es allerdings auch heute nicht. Manchmal muss ich an eine Zahlung erinnern. Gelegentlich werden Markierungen oder andere Regeln missachtet. Auch über Kleinigkeiten wurde sich schon beschwert. Ein Hochwasser sorgte beispielsweise für Ärger, obwohl ich einen gleichwertigen Ersatzplatz angeboten hatte. Solche Situationen gehören für mich inzwischen zur Vermietung dazu.

Einige Mieter bleiben mir deshalb besonders in Erinnerung. Dabei geht es nicht immer um Mietrückstände oder größere Schäden. Manchmal ist es schlicht die Art, wie jemand mit Vereinbarungen oder dem eigenen Stellplatz umgeht. Diese Erfahrungen möchte ich in einem eigenen Beitrag gesammelt vorstellen. Denn auch wenn die meisten Mietverhältnisse problemlos funktionieren, gab es über die Jahre einige durchaus kuriose und herausfordernde Fälle.

Stellplatz-Erfahrungen

Nicht jeder bekommt einen Stellplatz bei mir

Meine Stellplatz-Erfahrungen haben mich bei der Mieterauswahl vorsichtiger gemacht. Heute schaue ich deshalb genauer hin, bevor ich einen Stellplatz vergebe. Dabei interessiert mich nicht nur das Fahrzeug. Auch die Kommunikation im Vorfeld sagt mir einiges. Werden Fragen vernünftig beantwortet? Werden Absprachen eingehalten? Und passt die gewünschte Nutzung überhaupt zu dem angebotenen Stellplatz?

Gerade bei den Maßen bin ich inzwischen ziemlich genau. Meine Stellplätze liegen in verschiedenen Reihen und sind unterschiedlich groß. Die angegebene Fahrzeuglänge muss deshalb stimmen. Wer schon bei der ersten Anfrage versucht, ein zu großes Fahrzeug kleiner darzustellen, hat bei mir schlechte Karten. Schließlich beginnt ein gutes Mietverhältnis für mich mit Ehrlichkeit.

Einmal bin ich sogar rund 25 Kilometer zu einem vereinbarten Termin gefahren. Vor Ort zeigte sich allerdings schnell, dass die Vorstellungen des Interessenten nicht zu meinen passten. Ich habe das Gespräch deshalb beendet und auf die Miete verzichtet. Zwar waren damals mehrere Stellplätze frei. Trotzdem war mir meine Zeit wichtiger als ein zusätzlicher Mieter. Diese Entscheidung habe ich anschließend nicht bereut.

Warum ich lieber Leerstand akzeptiere

Früher hätte ich einen freien Stellplatz wahrscheinlich möglichst schnell wieder vermietet. Heute sehe ich das deutlich entspannter. Ein leerer Platz verursacht schließlich keinen Ärger. Ein ungeeigneter Mieter kann dagegen viel Zeit, Nerven und Energie kosten. Das Verhältnis stimmt für mich dann einfach nicht mehr.

Gerade bei einer privaten Vermietung ist mir dieser Punkt wichtig. Ich möchte daraus keinen Vollzeitjob machen. Natürlich beantworte ich auch mal eine Nachricht am Abend oder am Wochenende. Das gehört für mich dazu. Wenn daraus aber ständig Diskussionen, Beschwerden oder Probleme entstehen, wird mir der zusätzliche Mieter schnell zu teuer.

Deshalb muss bei mir nicht jeder Stellplatz ständig belegt sein. Wenn ein Interessent nicht passt, sage ich lieber ab. Meine Freiheit, meine Familie und meine Freizeit sind mir wichtiger als die letzte mögliche Miete. Genau das gehört für mich zu den wichtigsten Stellplatz-Erfahrungen der vergangenen Jahre.

Vermieter-Wissen aus meiner Praxis

Kapitalfuchs - Glühbirne

Meine Stellplatz-Erfahrungen sind nur ein Teil meiner Vermietung. Deshalb habe ich weitere Beiträge rund um schwierige Mietverhältnisse und rechtliche Möglichkeiten zusammengestellt.

Beiträge über Vermietung

Kurze Verträge geben mir zusätzliche Flexibilität

Auch bei der Vertragslaufzeit habe ich im Laufe der Jahre dazugelernt. Gerade bei neuen Mietern möchte ich mich nicht sofort langfristig binden. Deshalb vereinbare ich häufig zunächst eine begrenzte Laufzeit. So können beide Seiten erst einmal sehen, ob die Zusammenarbeit funktioniert. Wenn alles passt, spricht anschließend nichts gegen eine Verlängerung.

Für mich bringt das vor allem Flexibilität. Ich kann einen Stellplatz wieder anders vergeben, wenn es mit einem Mieter dauerhaft nicht funktioniert. Gleichzeitig weiß auch der Mieter von Anfang an, woran er ist. Die konkreten Vereinbarungen müssen dabei natürlich zum jeweiligen Mietverhältnis passen. Ein Stellplatz ist schließlich rechtlich nicht mit einer vermieteten Wohnung gleichzusetzen.

Trotzdem muss nicht jede Kleinigkeit sofort zum Streit führen. Wenn beide Seiten miteinander reden, lassen sich viele Situationen vernünftig lösen. Bei zuverlässigen Mietern bin ich deshalb auch bereit, entgegenzukommen. Schließlich möchte ich nicht nur einen Stellplatz vermieten. Mir ist ein faires und unkompliziertes Mietverhältnis wichtig.

Fuchs-Fazit: Meine Stellplatz-Erfahrungen

Meine wichtigsten Stellplatz-Erfahrungen lassen sich heute auf wenige Punkte reduzieren: Vertrauen ist wichtig, braucht aber klare Grenzen. Vereinbarungen müssen eingehalten werden und eigenmächtige Veränderungen akzeptiere ich nicht. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass kleinere Stellplätze für mich besser funktionieren. Das Risiko verteilt sich auf mehrere Mieter und ein einzelnes Problem betrifft nicht gleich das gesamte Grundstück.

Außerdem ist die höchste Miete nicht automatisch der beste Ertrag. Zeit, Nerven und vor allem meine Freiheit haben für mich ebenfalls einen Wert. Deshalb suche ich heute lieber einen passenden Mieter als irgendeinen Mieter. Wenn es nicht passt, kann ein Stellplatz auch einmal frei bleiben.

2015 hätte ich nicht gedacht, dass daraus ein dauerhaftes Nebenprojekt wird. Meine ersten Erfahrungen waren teilweise frustrierend, aber genau daraus ist mein heutiges Modell entstanden. Heute vermiete ich mehrere kleinere Stellplätze. Die meisten Mieter sind unkompliziert, das Grundstück bleibt ordentlich und der Aufwand hält sich in Grenzen. Für mich ist das wichtiger als eine möglichst hohe Auslastung.

Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt meine persönlichen Erfahrungen als privater Vermieter. Er stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Rechtliche Regelungen können sich ändern. Prüfe konkrete Fälle deshalb individuell und hole bei Bedarf fachlichen Rat ein.


Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

Immobiliendarlehen
Immobilienkredit planen
Eigenheim oder Miete – Kosten, Freiheit & Zukunft im Kapitalfuchs‑Vergleich
Bausparvertrag

Mehr aus diesem Themenbereich

Vermieterpfandrecht bei Mietrückständen clever nutzen
Stellplatz-Erfahrungen
Wohnriester, Wohn-Riester
Förderkredit Immobilien

Beliebte Beiträge aus dem Archiv

Dividenden und Zinsen - Warum der Unterschied wichtig ist
Wert der Arbeit: Was ist Arbeit wirklich wert?
Eigenheim oder Miete – Kosten, Freiheit & Zukunft im Kapitalfuchs‑Vergleich
Genossenschaften und Genossenschaftsanteile
Steuern beim Wertpapierverkauf: Verluste richtig nutzen und Steuerlast senken
Investieren oder Spekulieren
Rentenpolice oder ETF
Bausparvertrag

Deine Seiten beim Kapitalfuchs

Hier geht es auf die jeweiligen Bereiche beim Kapitalfuchs.


Quellen beim Kapitalfuchs: Für die Inhalte dieser Seiten wurden unter anderem Informationen, Daten und Forschungsergebnisse folgender Institutionen und Fachquellen berücksichtigt: Verbraucherzentrale Stiftung Warentest Bundesministerium der Finanzen Bundeskartellamt BaFin Bundesnetzagentur Statistisches Bundesamt Deutsche Bundesbank Bundesregierung Deutsche Rentenversicherung Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Bundeszentralamt für Steuern Finanztip Bundesfinanzhof ImmoScout24 KfW Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Umweltbundesamt Springer Nature PubMed American Psychological Association Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Bundeszentrale für politische Bildung Deutsche Gesellschaft für Psychologie Bundesagentur für Arbeit Minijob-Zentrale. Für einzelne Themen werden außerdem aktuelle Studien, Fachpublikationen, gesetzliche Regelungen, amtliche Informationen sowie die jeweils im Beitrag verlinkten Fachquellen und Anbieterinformationen herangezogen.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert